Krankheitsbild

Krankheitsbild

Bei den myelodysplastischen Syndromen (MDS) handelt es sich um eine erworbene, vielschichtige Gruppe von Erkrankungen im Knochenmark. Somit ist es auch eine Erkrankung des Blutes, da die Blutzellen im Knochenmark gebildet werden. Meist tritt die Erkrankung im höheren Lebensalter, vorwiegend ab dem 60. Lebensjahr auf. Dabei sind Männer etwas häufiger betroffen als Frauen.
MyeloDysplastisches Syndrom = KnochenmarkFehlbildungsSyndrom
Die MDS sind nicht erblich und deren Ursachen sind weitgehend unbekannt. Allerdings werden Risikofaktoren, wie Chemotherapie, Bestrahlung oder giftige Substanzen (z.B. Benzol, Pestizide, Rauchen, Alkohol) diskutiert. Eine eindeutige Ursache lässt sich jedoch in der Mehrheit der Fälle nicht feststellen. Bei ca. 1/3 der Patienten entwickelt sich aus den MDS eine Akute Myeloische Leukämie (AML) und wiederum bei ca. der Hälfte der Patienten treten in den erkrankten Zellen Veränderungen der Chromosomen (Träger des Erbgutes) auf.
 
admin

Kommentare sind geschlossen.